Historie

Wie aus der Stahlbude wurde, was sie heute ist...
Mehr über die Stahlbude

Gründung der Firma Albert Klaas

1912 wurde die Fa. Albert Klaas ins Leben gerufen. Albert Klaas wurde in Fellinghausen „Schmedde Klaas“ genannt. Produziert wurden Flanschen- und Winkelringe. Während des 1.Weltkrieges beschränkte sich die Herstellung auf Bremsbalkenlager und Maschinengewehrwagen.

Nach dem Krieg standen die Maschinen einige Jahre still. 1924 wurde dann die Schaufelfabrik Albert Klaas GmbH gegründet. Produziert wurden Schaufeln und Spalten. Der Hauptkunde war die Reichsbahn. Es gab auch Lieferungen bis nach Brasilien.

1929 waren die guten Jahre vorbei und die Schaufelfabrik schloss ihre Pforten. Die Produktion lief 1943 mit „kriegswichtigen“ Produkten wieder an. Es wurden zum Beispiel Siebe für Gasmasken oder Einzelteile für Verpflegungsbomben gefertigt.

Nach dem Krieg funktionierte man die Gasmaskensiebe zu Topfuntersetzern um. In den 50er Jahren dann entstand die Geschäftsverbindung zur Gebr. OTTO KG. Diese geschäfliche Verbindung hielt bis Mitte der neunziger Jahre. Während dieser Zeit wuchs die Zahl der Mitarbeiter auf 13-15 Personen. Als Zulieferer für Entsorgungs- und Müllgefäße aller Art war die Gustav Klaas oHG bestens ausgelastet. Die Übernahme durch die Geschwister Herbert Klaas und Anita Ebener (geb. Klaas) erfolgte 1970.

Nach der Verlagerung und teilweise Schließung des OTTO-Werkes in Kreuztal nutzte Herbert Klaas sein Wissen und Können, um zukünftig eigene Behälter zu produzieren und zu verkaufen. Um die Jahrtausendwende musste die Mitarbeiterzahl leider reduziert werden. Immer mehr Mitbewerber auf dem Entsorgungssektor ließen die Umsatzzahlen drastisch sinken. Nach gut einem Jahrhundert „Klaasses Schmiede“, wie die alten Fellinghäuser immer noch sagen, ging diese Ära am 31. März 2014 zu Ende.

Mit neuen Ideen, alten und neuen Mitarbeitern, frischem Schwung geht es unter neuem Namen nun doch weiter. Seit 01.04.2014 ist „Klasses Schmiede“ jetzt „DIE Stahlbude“ mit dem neuen Chef Oliver Schäfer

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